Nachdem in der vergangenen Zeit immer häufiger, teilweise hochrangige Mitglieder des Klerus und / aber auch einfache Priester, in den Verdacht kamen oder bewiesenermaßen Kinder missbraucht hatten, verschärft der Vatikan nun seine Vorschriften. Papst Benedikt XVI. will nach Angaben des Vatikans bald einen Erlass veröffentlichen, in dem er neue Regeln im Umgang mit Missbrauchsfällen festlegt.
Zum einen sollen Bischöfe verpflichtet werden, Geistliche die unter Verdacht stehen sich an Kindern vergangen zu haben, den Behörden zu melden. Außerdem soll die Möglichkeit bestehen pädophile Kirchenvertreter zurück in den Laienstand zu versetzen. Dem US-Vatikanexperte John Allen zu Folge, soll auch die Verjährungsfrist bei Missbrauchsfällen von momentan 10 auf 20 Jahre hochgesetzt werden.
Diese Verschärfungen der internen Kirchenregeln soll die Öffentlichkeit beruhigen, denn nach den immer häufiger auftretenden Vorwürfen und bewiesenen Fällen ist die katholische Kirche stark in die Kritik gekommen. Zum einen halten einige die Regeln (z.B. das Zölibat) für einen entscheidenden Faktor bei solchen Verbrechen, zum anderen haben einige hochrangige Mitglieder des Klerus anscheinend versucht diese Vorfälle unter den Tisch zu kehren. Durch seinen neuen Erlass möchte der Vatikan die, eigentlich schon gelten sollenden, Normen verbindlich machen.
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Mittwoch, 7. Juli 2010
Mittwoch, 16. Juni 2010
Noch ein Skandal für die Kirche!
Nach dem Missbrauchsskandal kommt schon der Nächste. Gleich mehrmals ist nun aufgeflogen, dass Geistliche Kirchengelder abgezweigt haben. Die Finanzaffäre ist wie ein Schlag ins Gesicht für die ohnehin schon angeschlagene Katholische Kirche, denn während in ganz Deutschland Stellen und Mittel zur Gemeindearbeit gekürzt werden, leben die Bischöfe im Überfluss. Keine Rede ist mehr von dem eigentlich angestrebtem Leben in Frömmigkeit und Armut. Vielmehr häufen die Bischöfe zu Lasten der Gemeinde immer mehr Vermögen an. Bemerkenswert ist um welche Beträge es sich dabei handelt. Im Bistum Magdeburg sind 40 Millionen verschwunden, in Limburg 5, in Würzburg hat ein Bischoff bis zu 1.5 Millionen unterschlagen und in Münster sind 30 Schwarzkonten eines Geistlichen aufgeflogen. Eigentlich ist es Sache der Kirche diesen „Diebstahl“ zu verhindern, es scheint sie aber auch nicht großartig zu stören. Ein Grund dafür ist vielleicht, dass sich nach einer Schätzung beläuft das Barvermögen der Kirche auf rund 50 Milliarden Euro beläuft. Da sind ein paar Millionen nur „Peanuts“.
Doch seit dem vorgestellten Sparpaket, der Bundesregierung, stellen sich Viele die Frage warum nicht auch die Kirche ihren Teil zur Entlastung des Staatshaushalts beitragen muss. Familien, Arbeitslose und Unternehmer werden in den kommenden Jahren mehr Geld an den Staat abgeben müssen – warum nicht auch die Kirche?
Ein Problem dabei ist, dass die Kirche ihr Vermögen nicht offen legt nur die durch die Kirchensteuer finanzierten Dinge müssen öffentlich gemacht werden. Das eigentliche Vermögen, dass sich durch Erbschaften, Konzerne und Stiftungen angesammelt hat, muss nicht dargelegt werden.
Doch seit dem vorgestellten Sparpaket, der Bundesregierung, stellen sich Viele die Frage warum nicht auch die Kirche ihren Teil zur Entlastung des Staatshaushalts beitragen muss. Familien, Arbeitslose und Unternehmer werden in den kommenden Jahren mehr Geld an den Staat abgeben müssen – warum nicht auch die Kirche?
Ein Problem dabei ist, dass die Kirche ihr Vermögen nicht offen legt nur die durch die Kirchensteuer finanzierten Dinge müssen öffentlich gemacht werden. Das eigentliche Vermögen, dass sich durch Erbschaften, Konzerne und Stiftungen angesammelt hat, muss nicht dargelegt werden.
Freitag, 14. Mai 2010
Verfahren gegen Mixa wird eingestellt!
Der zurückgetretene Augsburger Bischof Walter Mixa kritisiert den Umgang der Medien in seinem Fall. Denn diese hatten nachdem belegt war, dass die Vorwürfe zu einem Sexuellen Missbrauch nicht begründet waren, die Geschichte veröffentlicht. "Es tut mir weh, dass viele treue Christen wegen der haltlosen Missbrauchsvorwürfe an mir gezweifelt haben", sagte Mixa der "Bild am Sonntag". Die Staatsanwaltschaft hatte die Vorermittlungen wegen der Missbrauchsvorwürfe gegen Mixa eingestellt. Ende April tauchten erste Vorwürfe gegen den Bischof auf, er solle vor gut 30 Jahren gegen die Kinder in einem Heim körperliche Gewalt angewandt haben. Die Betroffenen sprechen dabei von Ohrfeigen, Faushieben und Schlägen auf das Gesäß. Doch der Bischof weißt alle Vorwürfe zurück, dennoch bietet er den Betroffenen ein Gespräch an, diese lehnen das aber ab solange sich Mixa solange dieser alle Vorwürfe von sich weist. Doch dann nach zwei Wochen kann sich der Bischoff anscheinend doch nicht mehr so gut an die Ereignisse damals erinnern, als langjähriger Lehrer und Stadtpfarrer könne er "im Umgang mit sehr vielen Jugendlichen die eine oder andere Watschn von vor 20 oder 30 Jahren natürlich nicht ausschließen". Daraufhin bietet er dem Papst seinen Rücktritt an, welchen dieser dann auch wenig später annimmt. So wie es schient hat er die Kinder zwar nicht sexuell missbraucht, denn selbst das angebliche Opfer hat die Vorwürfe zurückgewiesen, doch die anderen Misshandlungen scheinen sich kaum noch leugnen zu lassen.
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Dienstag, 23. März 2010
Werden sie jetzt alle Priester?
Wie kann es sein, dass so viele Fälle aufgedeckt werden, die ALLE mit katholischen Pfarrern und Priestern zusammen hängen? Wie kann es sein, dass ein Glaubensbeauftrager, Kinder vergewaltigt oder schändigt?
Katholische Pfarrer scheinen ihrem Zölibat nicht gerecht zu werden. Wobei die korekte Definition für "Zölibat" nur die lebenslängliche Ehelosigkeit bzw. Keuschheit und Kinderlosigkeit beschreibt und nicht direkt den Sex einschließt, wie viele streng gläubige Katholiken nun argumentieren. Aber distanziert sich die katholische Kirche nicht auch von Sex vor der Ehe? Da Priester nicht heiraten dürfen, ist die sexuelle Frage aus Glaubenssicht von vorne herein, irrelevant.
Natürlich, Homosexualität ist keineswegs eine Schande und auch pädophil zu sein an sich, ist keine Straftat. Dennoch ist es fraglich warum gerade solche Menschen sich für ein Zölibad entscheiden, wenn es vor allem bei dem Beruf Pfarrer, der Kontakt mit jungen Menschen und Kindern nicht zu vermeiden ist.
Kann man sich sicher fühlen, ein Kind in die Obhut der Kirche zu geben? Der Ort, den Menschen, denen man eigenlich vertraut?
Trotz starker Kritik, nicht das Zölibad hat sich für die Schänder entschieden, sondern sie sich ganz bewusst für es. Bewusst bedeutet, dass sie sich im Klaren darüber waren was für einem Trieb sie unterliegen aber versucht haben, gerade dies durch den Beruf Pfarrer oder Priester zu unterbinden? Meiner Meinung nach, in keinem Fall die richtige Entscheidung!
Weder Homosexualität noch Pädophilie ist eine Krankheit, kann also auch nicht durch Enthaltsamkeit geheilt werden!
Nicht jeder katholische Pfarrer oder Priester ist homosexuell oder pädophil, trotzdem sollten die Augen und Ohren geöffnet sein, denn sollte so etwas im eigenen Umfeld passieren, darf eine solche Tat auf keinen Fall begraben werden!
Katholische Pfarrer scheinen ihrem Zölibat nicht gerecht zu werden. Wobei die korekte Definition für "Zölibat" nur die lebenslängliche Ehelosigkeit bzw. Keuschheit und Kinderlosigkeit beschreibt und nicht direkt den Sex einschließt, wie viele streng gläubige Katholiken nun argumentieren. Aber distanziert sich die katholische Kirche nicht auch von Sex vor der Ehe? Da Priester nicht heiraten dürfen, ist die sexuelle Frage aus Glaubenssicht von vorne herein, irrelevant.
Natürlich, Homosexualität ist keineswegs eine Schande und auch pädophil zu sein an sich, ist keine Straftat. Dennoch ist es fraglich warum gerade solche Menschen sich für ein Zölibad entscheiden, wenn es vor allem bei dem Beruf Pfarrer, der Kontakt mit jungen Menschen und Kindern nicht zu vermeiden ist.
Kann man sich sicher fühlen, ein Kind in die Obhut der Kirche zu geben? Der Ort, den Menschen, denen man eigenlich vertraut?
Trotz starker Kritik, nicht das Zölibad hat sich für die Schänder entschieden, sondern sie sich ganz bewusst für es. Bewusst bedeutet, dass sie sich im Klaren darüber waren was für einem Trieb sie unterliegen aber versucht haben, gerade dies durch den Beruf Pfarrer oder Priester zu unterbinden? Meiner Meinung nach, in keinem Fall die richtige Entscheidung!
Weder Homosexualität noch Pädophilie ist eine Krankheit, kann also auch nicht durch Enthaltsamkeit geheilt werden!
Nicht jeder katholische Pfarrer oder Priester ist homosexuell oder pädophil, trotzdem sollten die Augen und Ohren geöffnet sein, denn sollte so etwas im eigenen Umfeld passieren, darf eine solche Tat auf keinen Fall begraben werden!
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