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Mittwoch, 4. August 2010

Endlich wurde das Bohrloch gestopft!

Es ist jetzt schon eine ganze Weile her, als es hieß, dass Öl ins Meer laufe durch ein Loch in einer Bohrinsel.

Doch jetzt wurde das Loch endlich gestopft. Am Dienstag wurde ca. 8 Stunden lang Schlamm in das Loch gepumpt und endlich kommt kein Öl mehr heraus.

Der Druck in dem Bohrloch werde jetzt durch den "Schlamm" kontroliert, und die Lage wird jetzt beobachtet und dann wird entschieden ob noch mehr "Schlamm" hineinkommt.

Das Unternehmen BP wird nun mit dem Kriesenbeauftragten der US-Regierung, Thad Allen, beraten wie weiter vorgegangen wird. Und ob das Loch mit Zement getopft wird, um die Quelle dauerhaft zu verschließen.

Nachdem die BP-Bohrplattform am 20.April explodiert ist, liefen nach US-Regierungsangaben rund 780 Millionen Liter Rohöl ins Meer hinein.

GULF OF MEXICO - AUGUST 03: (EDITORS NOTE: Distortion caused by heat.) Ships work near the site of the BP Deepwater Horizon oil spill on August 3, 2010 in the Gulf of Mexico off the coast of Louisiana. BP is to begin plugging the damaged oil well today with a 'static kill', by pumping mud into it. A new estimate puts the total amount of oil leaked into the Gulf at 205.8 million gallons. (Photo by Chris Graythen/Getty Images)

Freitag, 25. Juni 2010

Jetzt wettert Hollywood gegen BP!

Dass der immense Image Verlust BP zu schaffen macht liegt auf der Hand, doch jetzt ruft auch noch Hollywood zum Boykott gegen BP auf. Künstler wie Lady Gaga, die Rockband Korn oder die Backstreet Boys wollen von nun an auf Erzeugnisse des Konzenrs verzichten. In den USA steht BP in der Zwischenzeit für Begriffe wie "bad people" oder "big pollution". Robert Redford, der amerikanische Schauspieler, sowie Regisseur Robert Redford hat nun sogar einen Kurzfilm gedreht in dem er die Gier der Konzerne anprangert. Er selbst hatte in seiner Jugend in der Ölindustrie gearbeitet. Die Unternehmen stecken Millionen in Umweltkampagnen um den Verbrauchern ihr „Umweltbewusstsein“ zu zeigen. Für Redforf steht fest,: "Es war aber keine Frage, ob eine Katastrophe passiert, sondern wann". Er sieht in BP nicht den Ersten und auch nicht den letzten Konzern der so einen Katastrophe zu verantworten hat. "Exxon in Alaska, Santa Barbara 1969, BP in Texas, Chevron und Texaco im Amazonas, dann widerspricht das den Aussagen der Konzerne, es sei sicher. Jetzt kommen wir an einen Punkt, wo sie nicht wissen was sie tun sollen, denn sie waren nicht vorbereitet und wollten Geld sparen."

COCODRIE, LA - JUNE 24: A boat passes by boom soaked in oil from the BP Deepwater Horizon wellhead in the wetlands on June 24, 2010 in Cocodrie, Louisiana. The Deepwater Horizion drilling rig exploded on April 20 leaking millions of gallons of oil into the Gulf Of Mexico. (Photo by Chris Graythen/Getty Images)